| Es
gibt Bands, die reifen von rotzigen Rebellen zu seriösen Sentimentalisten
heran. Von Renitenz zu Raiffeisenbank. Nicht so die Kafkas. Sie werden erwachsen,
ohne aufzugeben. Sie schreiben plötzlich Songs, so horizontweit wie
die Weakerthans, sogar verspielt und bastelfreudig. Sie offenbaren persönliche
Gefühle. Sie gehen ans Herz. Und trotzdem haben sie noch den Zorn,
den die einen dauerjugendlich und die anderen prinzipientreu nennen. Wie
das Tagebuch eines Aktivisten, der endlich anfängt, sich auch um sich
selbst zu kümmern, seine Sache dafür aber nicht vergisst. Aufwühlend
und anders. Nach 3 Monaten in der MTV-ROCKZONE mit Klatscht in die
Hände! mit unter anderem Platz 1 vor Billy Talent kann die Band
auf eine beachtliche Fangemeinde zurückblicken |