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Serum114,
das bedeutet Chaos, Auflehnung und Zähne zeigen. Benannt nach dem
unheilbringenden Mittel aus dem Stanley Kubrick Film Clockwork Orange
fegen die Punkrocker aus Hessen seit 2006 über die deutschen Bühnen.
Doch weit weg von eindeutiger und oberflächlicher Lyrik steckt bei
dieser Band der Teufel oft im Detail. Nach mehreren Durchläufen der
Lieder erkennt man oft erst, worum es Sänger Esche in Wirklichkeit
geht und ist später umso erstaunter über Ironie, Wortwitz und
die Umsetzung schwieriger Thematiken. Die Bühnenshow des Quartetts
eilt schon lange ihrem Ruf voraus. So kommt es schon mal vor, dass der
Bassist singen muss, weil sich Esche mit der Gitarre ins Publikum bewegt,
ein anderer die PA erklimmt usw. Kurz und bündig, die Jungs ziehen
Alles und Jeden in ihren Bann. Da kommt es nicht von ungefähr, dass
man bereits Volbeat, Millencollin, Flogging Molly, Donots oder Frei.Wild
auf deren Tourneen unterstützt hat. Serum114 steht für Energie,
Wortgewandtheit und puren Punkrock. Beweis allein sind die mittlerweile
über 400 gespielten Club/Hallen-Shows quer durch Europa. Wem diese
Formation nach wie vor nichts sagt, der kann in den letzten Jahren nur
auf seinen verdammten Ohren gesessen haben. Im März erscheint das
langersehnte zweite Album unter dem Titel Antiheld. Man darf
sehr gespannt sein.
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